Enescu verbindet Europa – Eine musikalische Donaureise

Das Projekt „Enescu verbindet Europa“ feiert die kulturelle Identität entlang der Donau. Unter der Leitung von Luminitza Petre begibt sich die Camerata Enescu auf eine klangliche Reise, die nationale Grenzen überwindet und die verbindende Kraft des Stroms spürbar macht.

LUMINITZA PETRE, eine vielseitige Künstlerische Persönlichkeit als Dirigentin, Violinistin, Organistin, Redakteurin, zeichnet sich aus durch musikalische Sensibilität, stilistische Klarheit, inspirierende Probenarbeit und Bühnenauftritte. 

Ihre Künstlerische Entwicklung wurde durch Meisterkurse mit Jorma Panula geprägt, sowie durch Zusammenarbeit mit bedeutenden Musikerpersönlichkeiten.  

Als Gründerin und künstlerische Leiterin der CAMERATA ENESCU hat sie ein Ensemble geschaffen, das über die rein musikalische Darbietung hinausgeht. Mit ihrem aktuellen Herzensprojekt „ENESCU VERBINDET EUROPA“ -gefördert durch BADEN WÜRTTEMBERG STIFTUNG- mit Projektpartnern HMDK Stuttgart und UNM Bukarest, initiiert sie einen künstlerischen Dialog, der die humanistischen Werte und das visionäre Werk des rumänischen Komponisten in das Zentrum der europäischen Bühne rückt. Unter ihrer Leitung fungiert die Camerata als Botschafterin für kulturelle Synergie und Innovation.

Das Programm: Von Wien bis Bukarest

Die Auswahl der Werke spiegelt die Vielfalt der Donauregion wider:

• Wien: Mozarts Divertimento als Inbegriff klassischer Eleganz.

• George Enescu ist in Wien,als Wunderkind aufgenommen und ausgebildet.

• Budapest & Rumänien: Béla Bartóks Rumänische Volkstänze.

Das Programm beleuchtet die tiefgreifende Begegnung zwischen George Enescu und Béla Bartók, wie sie eindrucksvoll in Iosif Savas Buch „6 Decenii pe Estrada Ateneului“ geschildert wird – ein Zeugnis gegenseitiger Wertschätzung zweier Giganten der Moderne.

• Der europäische Horizont: Edward Elgars Serenade für Streicher. Als britisches Meisterwerk steht es symbolisch für den Blick über den Tellerrand der Donauregion hinaus und unterstreicht die Einheit in der Vielfalt, die den europäischen Gedanken prägt.

• Bukarest: Die berühmte Rumänische Rhapsodie Nr. 1 von George Enescu in einer raffinierten Kammerorchester-Fassung von L. Moraru.

Konzert PROGRAMM mit Moderation

WOLFGANG AMADEUS MOZART
Divertimento in D-Dur, KV 136
Allegro – Andante – Presto

JOHANNES BURGERT
„ FLUT“ 

Uraufführung Auftragswerk auf Themen von George Enescu

BÉLA BARTÓK
Rumänische Volkstänze
(Bearbeitung für Streichorchester: Arthur Willner)

1. Der Tanz mit dem Stabe (Jocul cu bâta)

2. Rundtanz (Brâul)

3. Der Stampfer (Pe loc)

4. Tanz aus Bucium (Buciumeana)

5. Rumänische Polka (Poarga Românească)

6. Schnelltanz (Mărunțel)

7. Finale: Allegro vivace (Mărunțel)

EDWARD ELGAR
Serenade für Streicher in e-Moll, op. 20
Allegro piacevole – Larghetto – Allegretto

GEORGE ENESCU
Rumänische Rhapsodie Nr. 1 in A-Dur, op. 11
(Bearbeitung für Streichorchester: Lucian Moraru)

Zukunft der Tradition: Der Kompositionsauftrag

Ein Herzstück des Projekts ist die Förderung des Nachwuchses. Der Kompositionsauftrag der HMDK Stuttgart, basierend auf Motiven von George Enescu, wurde an Johannes Burgert vergeben. Der talentierte Student aus der Kompositionsklasse von Prof. LuxaMartin Schüttler schafft mit seinem Werk „FLUT“ eine zeitgenössische Antwort auf Enescus Erbe und schlägt die Brücke ins 21. Jahrhundert.

  • 9. Mai (Europatag) um 19 Uhr –„Hospitalhof“ „Paul Lechler Saal“ Büchsenstr.33 ,70174 Stuttgart
  • 10. Mai um 18 Uhr– „Stadthaus“ ULM Münsterplatz 50, 89073 Ulm

Eintritt: 15 € (ermäßigt 10 €), erhältlich an der Abendkasse.